Freitag, 24. Mai 2013

 

Feine Fonduemischungen

Es sollte eigentlich nur "die" Fondue heissen (vom französischen "la fondue"),wenn nicht die Deutsch-Schweizer die Fondue "zur Sache" gemacht hätten. Dorthin hatte sich dieses ebenso nahrhafte wie gesellige Gericht aus der französischen Schweiz zunächst ausgedehnt, bevor es in den fünfziger Jahren in Form einer regelrechten "Fondue-Welle" über die Schweizer Grenzen hinaus bekannt wurde.

 

Heutzutage hat das Käsefondue seinen festen Platz, soll bei einer Einladung mit einem Minimum an Aufwand ein maximaler Effekt erreicht werden. Die Qualität eines Fondues kann nur so gut sein wie der verwendete Käse - also aus bestem reifen Käse zubereiten, der weder zu jung noch zu alt ist.

 

Wie man in der Schweiz ein Fondue isst
Das Fondue duftet verführerisch. Nehmen Sie jetzt die Gabel, spiessen ein Brotbröckli mit der Kruste nach unten auf und tauchen es genüsslich in den cremig geschmolzenen Käse. Drehen Sie mit der Gabel -einer nach dem andern- zwei, drei Runden im Caquelon, bis das Brotbröckli trieft von feinem Käse. Während das Fondue leise köchelt, bildet sich eine Kruste auf dem Caquelonboden, das "Crouton", welches zuletzt unter den Liebhabern gerecht verteilt wird.

 

Was man für ein Fondue braucht

Für 4 Personen:
1 Knoblauchzehe, halbiert
eine feine Fonduemischung vom Chaes-Marili
4 gestrichene Teelöffel Kartoffel-, Mais- oder Weissmehl
3,5 dl trockener Weisswein
1 Teelöffel frischen Zitronensaft
1 Gläschen Kirsch
Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuss gerieben
1 Fondue-Pfanne
1 regulierbares Rechaud
Gabeln mit langen Zinken

 

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