| Affineur |
übernimmt die Pflege der Käse
bis zum gewünschten Reifegrad |
| Brébis |
französisch für Schaf, italienisch:
pecora, spanisch: oveja |
| Bruch |
ist die dicke, geronnene Milch, bei
der sich die festen Bestandteile bereits von der
flüssigen Milch (der Molke) getrennt haben |
| Casein |
wichtigstes Milcheiweiss bei der Käseherstellung |
| Cendré |
(frz. von cendre = Asche) Bedeutet
"mit Asche bedeckt". Wird hauptsächlich
für Ziegenkäse verwendet, der mit pulverisierter
Holzkohle bestäubt ist. |
| Chèvre |
frz. für Ziege. Italienisch "Capra"
Spanisch "Cabra". In Frankreich auch generell
für Ziegenkäse gebraucht. |
| Dicklegen |
die Milch durch Säuerung oder
Lab oder beides zur Gerinnung bringen |
| Enzyme |
sind in lebenden Zellen gebildete,
spezielle Eiweissstoffe, sogenannte Biokatalysatoren,
die biochemische Umsetzungen beschleunigen bzw.
bewirken; in der Käserei beispielsweise bei
der Vergärung des Milch-zuckers zu Milchsäure.
Sie wirken bei der Eiweissgerinnung und tragen durch
eiweissreifende und fettreifende Umsetzungen zur
Bildung pro-duktspezifischer Aroma- und Geschmacksstoffe
bei. |
| F.i.T. |
Abkürzung für "Fett
in der Trockenmasse" |
| Gallerte |
dickgelegte Milch, auch Koagulum genannt |
| Gärlochung |
entsteht durch das bei der Gärung
gebildete Gas, meist Kohlendioxyd, das sich an einigen
Stellen im Käseteig sammelt und die Gärlöcher
bildet. |
Gärung
(Fermentation) |
der Vorgang, bei dem durch Mikroorganismen
der Zucker umgewandelt wird, um Energie für
das Wachstum und die Ver-mehrung zu gewinnen. Je
nach Gärungsproduktion spricht man von Milchsäure-,
Propionsäure-, Buttersäure-, Alkohol-
oder Essigsäuregärung. |
| Käseflora |
die Gesamtheit der Mikroorganismen-Gruppen,
die im oder auf dem Käse während der Herstellung
und Reifung vorhanden sind. Käserotflora oder
Gelbflora bezeichnen den Hauptteil der nichtsäurebildenden
Bakterienflora mit den wichtigen Linsens-Bakterien
an der Oberfläche. Sie gehören, neben
verschiedenen Hefen, zusammen mit Mikrokokken zur
typischen Flora der Rotschmierekäse. |
| Käsereimilch |
ist für die Käseherstellung
vorgesehene Milch, auch Kesselmilch genannt, oft
mit Milchsäurebakterien vorgereift, roh oder
wärme-behandelt und im Fettgehalt eingestellt. |
| Lab |
eine Substanz (Enzym) aus dem Magen
von Kälbern oder anderen jungen Säugetieren,
die zum Dicklegen der Milch verwendet wird. Es gibt
auch pflanzliche Labe (Saft des Feigenbaumes, Labkraut,
Distelarten), die seit alters her verwendet werden
und mikrobielle Labe. |
| Lochung |
genereller Begriff für Löcher
im Käse |
| Milchsäurebakterien |
vergären den Milchzucker zu Milchsäure
und teilweise auch zu Aromastoffen. |
| Molke |
der flüssige Teil der Milch,
der sich nach dem Dicklegen vom Bruch trennt. In
der Schweiz auch Sirte genannt. |
| Nachwärmen |
Erhitzen des Bruch-Molke-Gemisches;
fördert das Schrumpfen des Bruchs. |
| Pasteurisieren |
kurzzeitiges Erhitzen der Rohmilch
auf 70 bis 72°C. |
| Salzbad |
Einlegen der Käse in eine Salzlösung
von 15 bis 20%; sie schwimmen so lange darin, bis
sie den gewünschten Salzgehalt erreicht haben. |
| Schimmelkulturen |
ist die allgemeine Bezeichnung für
ausgewählte Oberflächen- und Innenschimmel,
insbesondere die beiden Pinselschimmel Penicillim
Camembert/Candidum und Penicillium Roqueforti, sowie
Geotrichum Candidum, allgemein als Milchschimmel
bekannt. |
| Starterkulturen |
sind Milchsäurebakterien mit
besonders günstigen Säuerungs- und Reifungseigenschaften,
die in Milch "kultiviert" werden und sich
in der Käsereimilch und im Käse gut entwickeln
können. |
| Thermisieren |
kurzzeitiges Erhitzen der Rohmilch
auf 63 bis 68°C. |
| Teig |
ist das Innere eines Käses. Englisch
"Body" auch "Curd", frz. "Pâte",
italiensich und spanisch "pasta" |
| Trockenmasse |
alle Bestandteile des Käses abzüglich
das Wasser. |
| Vache |
frz. für Kuh, italienisch vacca,
spanisch vaca |